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Zertifizierung der eIDAS-Middleware

eIDAS-Middleware

Zertifizierung der eIDAS-Middleware

eIDAS-Verordnung

In der eIDAS-Verordnung, der „Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste“, sind verbindliche Vorgaben und Regeln für den grenzüberschreitenden Einsatz entsprechender elektronischer Dienste hinterlegt, wie zum Beispiel der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion). Bei der eIDAS-Verordnung handelt es sich um eine EU-Verordnung, die damit direkt zu unmittelbar geltendem Recht für die 28 EU-Staaten inklusiv des Europäischen Wirtschaftsraums wird. Das bedeutet, das ab dem September 2018 durch ein Land entsprechend nach der eIDAS-Verordnung notifizierte Identifizierungssysteme von Verwaltungsdienstleistungen durch anderer EU-Mitgliedstaaten verbindlich anerkannt werden müssen. So das zum Beispiel ein deutscher Staatsbürger die eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion) für eine Gewerbeanmeldung in Spanien reibungslos verwenden kann.

eIDAS-Middleware – Serverseitige Schnittstelle der eID-Funktion

Um die eIDAS-Verordnung zu erfüllen, wird von Deutschland die German eIDAS-Middleware zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich um einen modifizierten eID-Server, der über eine entsprechende eIDAS-Schnittstelle nach den Vorgaben in Teil drei der Technischen Richtlinie BSI TR-03130 verfügt. Dieser ermöglicht die Integration der auf Seiten des Servers nötigen Komponenten, welche die Nutzung der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion) in einem Online-Angebot ermöglicht.

Zertifizierung von eID-Software-Komponente

Das BSI hat die Technische-Richtlinie BSI TR-03130-4 ergänzt. Diese Erweiterung ist die Basis für eine Zertifizierung von eID-Software-Komponente bezüglich der eIDAS-Verordnung. Zukünftig sollen Nutzer mit Hilfe ihrer gewohnten bzw. national bekannten eID-Lösungen, wie zum Beispiel der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion), web-basierten Identifizierungs- und Authentifizierungsverfahren grenzüberschreitend verwenden.

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eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion) leichter in den eigenen Dienst einbinden

BSI schafft Voraussetzungen für die Zertifizierung von eID-Kernels

Zertifizierung des eID-Kernels möglich

Die Technische Richtlinie BSI TR-03124 wurde vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusätzlich um Test- sowie Anwendungsprofile ergänzt. Auf Grundlage dieser Erweiterungen ist eine Zertifizierung entsprechender Software-Bibliotheken möglich.

Im Rahmen einer Zertifizierung wird die entsprechende eID-Client-Software geprüft und ihre sichere und korrekte Funktionsweise gewährleistet. In der dazugehörigen Technischen Richtlinie BSI TR-03124 sind Vorgaben für entsprechende eID-Clients hinterlegt. Weiterhin können Entwickler bzw. Hersteller von eID-Software-Bibliotheken, welche auch als eID-Kernel bezeichnet werden, diese kommend vom BSI zertifizieren lassen.

Mit Hilfe solcher Software-Bibliotheken ist es möglich, die eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion) des elektronischen Personalausweises für die mobile Verwendung per Smartphone oder Tablet-PC in die eigenen Anwendungen zu integrieren.

Mobiler Einsatz der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion)

Für die mobile Verwendung der eID-Funktion (Online-Funktion) ist es notwendig, eine entsprechende Software (App) auf dem mobilen Gerät zu installieren. Die bekannteste App für den mobilen Einsatz der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion) ist die AusweisApp2. Diese wird im Auftrag des Bundes von der Firma Governikus GmbH & Co. KG in Bremen entwickelt und bereitgestellt.

mobile Nutzung der eID-Funktion bzw. mobile Nutzung der AusweisApp per Smartphone

mobile Nutzung der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion) bzw. mobile Nutzung der AusweisApp per Smartphone

AusweisApp2 – kostenlos durch den Bund bereitgestellter eID-Client

Entsprechende Apps zur Nutzung der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion) bzw. ähnlichen Anwendungen werden als eID-Clients bezeichnet. Die AusweisApp2 ist somit ein eID-Client zur Nutzung der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion), der den Bürgern kostenlos durch den Bund bereitgestellt wird.

Eigener eID-Client als Alternative zur AusweisApp2

Die besagten Software-Bibliotheken stellen allerdings keinen adäquaten Ersatz zu einem vollständigen eID-Client dar. Solche Software-Bibliotheken können von Diensteanbietern, wie zum Beispiel Online-Banken, genutzt werden, die die eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion) ihren Nutzern bereitstellen wollen. Mit Hilfe dieser Software-Bibliotheken können Diensteanbieter eigene eID-Clients realisieren und bereitstellen und zum Beispiel mit ihrem eigenen Branding versehen.

Vorteile eines customized eID-Client

Ein eID-Client im eigenen Branding hat den Vorteil, dass der Nutzer bei einer online-basieren Identifizierung oder Authentifizierung gefühlt in der Anwendung des Anbieters verbleibt, da die Anwendung und der eID-Client das gleiche Branding verwenden. Im Gegensatz dazu steht die Nutzung eines eID-Clients, wie der AusweisApp2, die ein eigenständiges Look and Feel besitzt.

Von Diensteanbietern eigenständig bereitgestellte eID-Clients könne weitere Vorteile haben, wie das passgenaue Auslesen der personenbezogenen Attribute des Nutzers bzw. eine vom Nutzer bezüglich des Dienstanbieters erwartete GUI bzw. User Experience.

PersoApp

Im Projekt PersoApp wurde eine entsprechende Software-Bibliothek als Open-Source-Projekt bereitgestellt. In diesem Projekt wurden bereits die mobile Nutzung der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion) bedacht und integriert. Weitere Informationen unter » http://www.persoapp.de

PersApp - eID-Client zur Nutzung der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion)

PersApp – eID-Client zur Nutzung der eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion)

Weiter Informationen zum Thema eID-Client: » http://www.der-eid-client.de

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Gesetz zur Förderung des elektronischen Personalausweises passiert den Bundesrat

Gesetz zur Förderung des elektronischen Personalausweises im Bundesrat bestätigt

Dem Gesetz zur Förderung des elektronischen Personalausweises hat der Bundesrat vorigen Freitag (02.06-2017) zugestimmt.

Gesetz zur Förderung des elektronischen Personalausweises passiert den Bundesrat

Gesetz zur Förderung des elektronischen Personalausweises passiert den Bundesrat


Ziel des Gesetzes ist es, die Online-Ausweisfunktion (eID-Funktion) zu stärken. Dies soll durch die Minimierung von Einstiegshürden für Nutzer und Unternehmen geschehen. So müssen Nutzer zukünftig die Online-Ausweisfunktion (eID-Funktion) explizit aktivieren. Für Unternehmen wurde die Beantragung einer notwendigen, Berechtigung deutlich erleichtert. Diese ist notwendig um die Online-Ausweisfunktion (eID-Funktion) in das eigene Angebot zu integrieren.

Gesetz zur Förderung des elektronischen Personalausweises wird vom Bundespräsidenten unterschrieben

Der Bundesrat teilte mit, dass das Gesetz folgend der Bundesregierung sowie dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt wird.

Automatisierter Lichtbildabgleich erst ab 2018 möglich

Das Gesetzt würde damit in Kraft treten. Ausgenommen ist der automatisierte Lichtbildabgleich. Dieser wird erst ab 15.05.2018 in Kraft treten.

Anmerkung: Die Online-Ausweisfunktion wird auch als eID-Funktion bezeichnet.

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eID-Funktion des Personalausweises zur Eröffnung eines Online-Banking-Accounts verwenden

eID-Funktion des Personalausweises im Online-Banking

Online-Bankingkonto eröffnen mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises

Online-Bankingkonto eröffnen mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises

Identitätsnachweis mit der Online-Ausweisfunktion

Laut einer Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat bis jetzt ca. jeder vierte Bürger (28%) bereits ein Konto online eröffnet, wobei zumeist (80%) das Postident-Verfahren der Deutschen Post AG für den Identitätsnachweis verwendet wurde.

Online-Ausweisfunktion des Personalausweises für Nutzer ähnlich interessant wie der video-basierte Identitätsnachweis

Dabei würde allerdings lediglich knapp die Hälfte (43%) bei diesem Vorgang ihren Identitätsnachweis online durchführen wollen. Rund ein Fünftel (18%) würden für den web-basierten Identitätsnachweis bevorzugt die Online-Ausweisfunktion (eID-Funktion) des elektronischen Personalausweises nutzen bzw. eine entsprechende App auf ihrem Smartphone/ Tablet-PC (21%) einsetzen oder einem video-basierten Identitätsnachweis (18%) vertrauen.

(Quelle: https://www.bitkom.org 26.05.2017) )

Mobile Nutzungsmöglichkeit der eID-Funktion per Smartphone

Das beschrieben Einsatzszenario, die Eröffnung eines Online-Bankingkontos per eID-Funktion (Online-Ausweisfunktion), wäre somit ein idealer Use-Case für den elektronischen Personalausweis. Zum aktuellen Stand der mobilen Nutzungsmöglichkeit der eID-Funktion per Smartphone sind weitere Informationen unter folgendem Link zu finden: » mobile Nutzung der AusweisApp2 per Smartphone

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Personalausweisgesetzänderung – Online-Ausweisfunktion (eID-Funktion) zukünftig bei Personalausweisausgabe standardmässig aktiviert

Änderung des Personalausweisgesetzes bzüglich der Online-Ausweisfunktion (eID-Funktion)

Am Donnerstag hat der Bundestag eine Anpassung des Personalausweisgesetzes beschlossen. In dieser Änderung sind zwei wichtige Punkte besonders relevant. So wird zukünftig die Online-Ausweisfunktion (eID-Funktion) bei der Ausgabe des elektronischen Personalausweises default-mäßig aktiviert sein. Weiterhin erhalten Ermittler aus Sicherheitsbehörden erleichterten Zugang auf die im elektronischen Personalausweis hinterlegten biometrischen Ausweisbilder des Ausweisinhabers. Diese Gesetzesänderung wurde mit Hilfe der Stimmen der großen Koalition beschlossen.

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